Aus Liebe zum Stillen

Dein Blogbeitrag

von Nadja

Bestimmt schlummert auch in dir der heimliche Wunsch, einmal Schrifsteller zu werden oder für einmal Autor zu sein. Hier und jetzt hast du die Möglichkeit, die als Blogerin oder Bloger zu outen und uns allen Deine Gedanken zu einem bestimmten Thema rund ums Stillen und die Elternzeit mitzuteilen. Wir sind alle miteinander per Du. Das heisst aber nicht, dass wir deswegen den Respekt voreinander verlieren. Nächstenliebe zählt auch in unserem Blog.

Leg los, hau in die Tasten und veröffentliche hier deinen ersten Blogbeitrag. Der Autor dessen Blogbeitrag ende Monat jeweils am meisten Empfehlungen bekommen hat, gewinnt 100 CHF. Du siehst, ein Autorenjob ist nicht brotlos…

 

Du hast 2 Möglichkeiten:

Entweder Du logst Dich als Autor ein (siehe Anleitung als pdf)

Oder aber Du schickst uns einfach Dein Blogbeitag per Email (nadja@aus-liebe-zum-stillen.de) und wir posten ihn dann für Dich.

Anleitung Dein Blogbeitrag

 

 

Rollenspiel

von Nadja


Stillen ist (k)ein Kinderspiel

In der Spielgruppe, die meine Tochter besucht, halten sie ein spezielles Begrüssungsritual ab. Das geht in etwa so: “Grüezi mit den Füssen, Grüezi mit den Händen, Grüezi mit den Haaren, Grüezi mit den Augen und so fort”. Abwechslungsweise stampfen die Kinder dabei mit den Füssen, winken mit den Händen, ziehen sich an den Haaren oder blinzeln einander zu. Meistens fragt die Spielgruppenleiterin dann noch: “Wer weiss noch etwas”. Zuhause spielt meine Tochter auch diese Szenen nach. Und gestern meinte sie keck: “Mami, wir könnten uns ja auch mit den “Putini” begrüssen. “Putinis” heisst bei uns umgangssprachlich so viel wie Brüste. Spielgruppe hat sie erst wieder nächste Woche, mal schauen, ob sie sich tatsächlich getraut, die andern Kindern so zu begrüssen… Kaum ist das Stichwort “Putini” gefallen, fragte sie. “Mami, das stimmt doch, dass aus deinen “Putinis” Milch rausgekommen ist, als ich noch ein Baby war oder?” “Ja, aber jetzt nicht mehr”. “Ja, klar, weil deine Löcher jetzt zu sind oder kommt jetzt Wasser raus?” Und schon die nächste Frage: “Mami, wie geht denn das mit dem Stillen?”. Genau jetzt, dachte ich, wäre eine Demopuppe gut. Denn mitlerweile ist mir meine Tochter fast zu schwer, um sie hochzuhalten und ihr das an mir selber zu zeigen. Und irgendwie passt das für mich auch nicht mehr so. Demopuppen, nur schon dieses Wort.  Klingt ja fast als ob diese Puppen an Demonstrationen teilnehmen müssten. Trotzdem, den Gedanken brachte ich nicht mehr los. Darum ging ich schnurstracks zum Computer und gab eine Recherche nach dem Wort “Demopuppen” auf. Mehr aus Jux, als im Ernst wartete ich auf die Resultate. Wenn es schon Puppen gibt, die weinen und Puppen, die lachen oder Puppen, die sprechen oder Pipi machen können, dann gibt es vielleicht auch Puppen, die gestillt werden können. Denn bei meiner Tochter ist das Zeitalter des Rollenspiels angebrochen. Und wenn sie schon “Mutter sein” spielen wil..

Es gibt sie tatsächlich, die Stillpuppe. Eine davon ist eine Demopuppe, also eine Puppe, die Stillberaterinnen, Hebammen oder andere Professionals für Demonstrationszwecke nutzen können. Sie sind ironischerweise männlich und heissen Timo oder Paul. Das andere Exemplar heisst “Greedy Baby” oder auf Spanisch “Bébe Gloton”. Es gibt sie schon länger, ist also nichts Neues, in der Schweiz und auf dem deutschen Markt ist sie aber nach wie vor nicht erhältlich. Es dringt also doch nicht alles, was von den U.S.A. kommt, zu uns rüber. Irgendwie ist das noch beruhigend. “Bébe Gloton” musste harrsche Kritik einstecken. Die Puppe sei pädophilieförderlich, anstössig, bringe die Kinder dazu, zu früh, sexuelle Gedanken zu hegen und pflegen. Lauter solcher Sätze sind in den amerikanischen Medien darüber lesbar. Ich versteh das nicht. Klar, es ist eine Geldmacherei, aber Stillen ist ja schliesslich etwas vom Natürlichsten der Welt und ob es unsere Kinder mit einem normalen Baby, ihrem Stofftier oder dem “Bébe Gloton” nachahmen und spielend ausprobieren, spielt wohl keine Rolle. Bedenklich an dieser Stillpuppe finde ich jedoch deren Namen. Sowohl “Bébe Gloton” als auch “Greedy Baby” bedeutet so viel wie “Vielfrass” oder “Nimmersatt”. Das ist meiner Meinung nach eine Unterstellung an all unsere Babies. Hunger ist doch das natürlichste Bedürfnis der Welt und wer möchte schon nicht als Baby möglichst nah bei seiner Mutter sein und von ihr gestillt werden.

Herzlich

Eure Nadja

 

 

Stillen aus Sicht eines Babys

von Nadja

Hallo liebes Mami

Ich weiss, es ist nicht ganz einfach mit dem Stillen, weder für dich noch für mich. Weil ich dich aber ja als mein Mami ausgesucht habe und selbstverständlich bedingungslos liebe, möchte ich dir gern aus meiner Sicht ein paar Tipps für die Stillzeit mit auf den Weg geben.

1.
Sollte ich, wenn alles gut über die Bühne lief, nach unserer gemeinsamen Geburt, nicht ohnehin schon auf deinem Bauch liegen Brust, dann bitte die Hebamme, mich zu dir auf die Brust zu legen oder hol mich gleich selber ab. Denn ich kann von selber vom Bauch zu deiner Brust hoch krabbeln und finde instinktiv deine linke oder rechte Brust. Die Wahl ob ich links oder rechts trinken will überlass bitte mir – vielleicht ist das ja schon ein erster Hinweis darauf, ob ich Links- oder Rechtshänder bin.

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von Nadja

Weihnachtsengelchen

von Nadja

 

“Mami, wie kommt denn das Weihnachtsengelchen zu uns ins Wohnzimmer?”, wollte meine Tochter gestern Abend wissen. Die Türen sind ja geschlossen und die Fenster auch. “Hhhm, lass mich mal überlegen”, gab ich ihr zur Antwort, denn im ersten Moment wusste ich wirklich nicht, was ich ihr jetzt sagen sollte. Denn einen Kamin haben wir, seit wir die neue Heizung haben, nicht mehr und einen Passepartoutschlüssel für unser Haus wollte ich dem Weihnachtsengelchen auch nicht zumuten, sonst müsste es ja immer einen riesig grossen und schweren Schlüsselbund bei sich haben, wenn es all die andern Kindern auch noch besuchen geht. Ein Geistesblitz brachte mir die Idee oder war es wohl das Engelchen, das mir etwas einflüsterte? “Weisst du, sagte ich zu meiner Tochter, das Weihnachtsengelchen kommt durchs Katzentürchen rein”. Seit ich diesen Satz gesagt habe, springt sie jedes Mal, wenn sie hört, dass die Klappe aufgeht, zum Katzentürchen und schaut, ob es durchs Türchen schlüpft. So weit, so gut, dachte. Und schon stellte sie mir die nächste Frage: “Mami, Mami, Mami, wie kann denn »» Weihnachtsengelchen

Advent, Advent…

von Nadja


das erste Lichtlein brennt im Advent

Wie gern wär ich auch noch mal ein Kind. Dann könnt ich, wie meine Tochter heute Morgen, das erste Törchen vom Adventskalender öffnen. Diesmal haben wir keine Törchen – der Weihnachtsengel hat ihr ein Adventskalender gebracht, der 24 Mäusebäuchlein hat – alle wollen fressen und gefüllt sein… Ob unsere Katze Miu das auch geschnallt hat. Sie hat den Adventskalender mit den vielen Mäuschen dran heute Morgen nämlich als erste entdeckt. Schnurstracks sprang sie aufs Sofa und tapste flink nach den Mäuschen. Sie erwischte keins, vielleicht ahnte sie aber bereits, dass es für sie vielleicht auch mal etwas Gutes darin haben könnte. Ein kleines Leckerchen. Mmmmhhh Miau!
Ich konnte der Versuchung den Adventskalender mit lauter Süssigkeiten wie Schöggeli, Müsli, Gummibärchen, Guetzli und Bonbons zu füllen bis auf wenige Ausnahmetage widerstehen. Viel eher gab ich darauf acht, dass es in den  Mäuschen auch etwas zum Spielen und Geschenkchen hat, durch die meine Tochter eine Aufgabe erhält oder etwas lernen kann. Damit das »» Advent, Advent…

Welche Kinderkrippe ist die richtige für mein Kind?

von Nadja


Die Wahl der richtigen Kinderkrippe

Vielleicht ist das Thema Fremdbetreuung meines Kindes auch gerade ein Thema. Dann fragst du dich bestimmt, wohin und in welche Krippe du dein Kind geben sollst. Die folgende Checkliste soll dir helfen, die für dich und dein Kind passende Kinderkrippe zu finden. Lad sie dir am besten gleich runter, druck sie aus und nimm sie zum ersten Besuch in die Krippe mit, in der du und dein Kind schnuppern gehen. Ich wünsch dir dabei viel Glück und ein gutes Gespür!

Herzlich

Nadja

Checkliste für Kinder_Krippen

 

Knisterndes Brötchen

von Tan

„Papi, ich will aber ein knisterndes Brötchen.“ „Ein knisterndes Brötchen, was meinst du damit?“. „Ja
ein knisterndes Brötchen eben!“ So sagte vor einigen Wochen klein Elio morgens mit immer fordernder Stimme zu seinem Papi. Da kommt selbst der beste Papi ins Strudeln, denn ein knisterndes Brötchen, was ist denn das schon wieder? Auch Mami kann vorerst nicht weiterhelfen. Elio schon kurz vor dem Tränenausbruch, da kommt mir der erlösende Gedanke: „Meinst du, ein knusperndes Brötchen?“
„Jaaa, sage ich doch, ein knisterndes Brötchen.“. „Aber das haben wir jetzt nicht, die Ferien sind vorbei und es gibt nicht jeden Tag frische Brötchen vom Beck.“ „Neiiiin, nicht vom Beck, dort oben, mit dem machst du diese.“ Elio zeigt auf den Küchenschrank – und dort ist der Toaster versorgt … Wie schön,
wenn der Tag mit einem feinen knisterndes Brötchen beginnen kann.

Triple P – ein empfehlenswerter Erziehungskurs

von Tan

Ein kleiner Erfahrungsbericht, nach dem Besuch eines Trip P-Kurses, nicht abschliessend, sondern einfach frisch von der Leber erzählt, wie viel einfacher und lustiger der Alltag mit unseren Kindern seit dem Besuch dieses Kurses geworden ist!

Unsere zwei Jungs, 6 und bald 4, machen keine nennenswerten Probleme. Wenn man absieht von den täglichen Raufereien, den Wut- und Trotzanfällen, den … Trotzdem gibt es Herausforderungen in der Erziehung. „Sind wir genügend strenge Eltern, um sie zu lenken und ihnen Grenzen zu zeigen ohne sie zu brechen? Deshalb haben wir uns für den Besuch eines Erziehungskurses entschieden (also das heisst, ich hatte entschieden, dass wir dies zusammen machen). Schlimmes Wort, Erziehungskurs. Tönt wie aus dem letzten Jahrhundert. »» Triple P – ein empfehlenswerter Erziehungskurs

Die Sache mit dem Kinderwunsch…

von Kathleen

Der Wunsch ist da, der richtige Partner auch – sogar die Wohnung und das passende Wohngebiet haben wir parat. Wieso denn hab ich mit 30 trotzdem noch keine Kinder? Weil der passende Zeitpunkt noch nicht da ist. Jetzt werden sicher einige von euch denken, dass der Zeitpunkt nie passend ist. Irgendetwas, dass nicht 100 Prozent fürs Kinderhaben spricht, lässt sich doch immer finden. Damit argumentiert ihr wie meine zukünftige Schwiegermutter, die ganz klar durchblicken lässt, dass sie ja so gerne Enkelkinder hätte. In Momenten wie diesen wird mir immer ganz schwer ums Herz – denn wie gesagt – der Kinderwunsch ist bei sowohl bei mir als auch bei meinem Partner da. Brenzlig wirds auch, wenn bei Freunden und Bekannten Nachwuchs ins Haus steht. Auch dann werden wir mit unserem Wunsch, Kinder zu haben, konfrontiert. Das macht die Sache nicht einfacher. »» Die Sache mit dem Kinderwunsch…


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